
Logistikplanung: moderne Produktionslogistik als Wegbereiter
Material- und Informationsflüsse intelligent steuern
Logistikplanung beinhaltet die strategische und operative Organisation aller Material- und Informationsströme in einem Unternehmen. Ihr Ziel ist es, dass die richtigen Materialien, Bauteile und Waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und dies in der richtigen Menge sowie richtigen Qualität – alles effizient, kostengünstig und nachhaltig (die 6R der Logistik*). Angesichts der fortschreitenden Automatisierung, Digitalisierung und Globalisierung ist die Planung der Logistik weit mehr als nur das Organisieren von Lagerflächen: Sie ist ein entscheidender Faktor für Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität.
Als Spezialist für Fabrik- und Logistikplanung begleitet Leannova Unternehmen von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung. Durch den Einsatz von fortschrittlichen Technologien wie Laserscanning, digitalen Zwillingen und Materialflusssimulationen erstellen wir präzise Entscheidungsgrundlagen und entwerfen individuelle Konzepte für automatisierte Lager, flexible Materialflüsse und intelligente Transportsysteme. Unser Ziel: Logistik-Lösungen, die die Zukunft im Blick haben, die Effizienz verbessern, Kosten reduzieren und das Fundament für die Smart Factory* von morgen schaffen.
Warum ist moderne Logistikplanung so wichtig?
Die industrielle Landschaft wandelt sich rasant: Unternehmen sehen sich steigender Produktkomplexität, Marktvolatilität und dem Druck auf kürzere Lieferzeiten gegenüber. Zur selben Zeit bieten digitale Technologien und Automatisierung wie digitale Zwillinge, IoT-Vernetzung, Materialflusssimulationen und WMS/MFR-Systeme* riesige Chancen. Eine Investition in professionelle Logistikplanung ist heute der Schlüssel, um sich nicht nur Kostenvorteile, sondern auch Flexibilität und Resilienz für die Zukunft zu sichern. Kurz gesagt: Eine valide Logistikplanung ist kein „Nice-to-have“ mehr – sie ist eine strategische Pflicht für jede moderne Produktion.
Die wichtigsten Gründe, die eine zügige Entscheidung erleichtern:
- Volatilität des Marktes und Risiken für die Lieferketten
Weltweite Unsicherheiten, schwankende Rohstoffpreise und geopolitische Konflikte machen die Supply-Chain komplexer. Eine durchdachte Planung der Logistik schafft Resilienz und verringert Abhängigkeiten. - Digitalisierung und Automatisierung
Fortschritte wie digitale Zwillinge, automatisierte Lager und fahrerlose Transportsysteme gehören bereits zum Standard und sind keine Zukunftsvisionen mehr. Wer jetzt plant, sichert sich durch Effizienz und Transparenz einen Wettbewerbsvorteil. - Kostendruck und Effizienzsteigerung
Die Kosten für Energie und Personal steigen; deshalb sind optimierte Materialflüsse und Lagerstrategien nötig. Durch eine effektive Planung der Logistik können Unternehmen ihre Durchlaufzeiten und Bestandskosten erheblich reduzieren. - Nachhaltigkeit und Compliance
Die Einhaltung von regulatorischen Vorgaben und das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen machen es unerlässlich, dass Logistik ressourcenschonend gestaltet wird. Frühzeitige Planung umfasst ökologische Aspekte und garantiert die Einhaltung von Normen. - Zukunftsorientierung und Skalierbarkeit
Produktionslandschaften verändern sich gerade im Schnelldurchlauf. Flexible Logistiksysteme sind entscheidend für Wachstum und Anpassungsfähigkeit – vor allem, wenn es um neue Produktlinien oder Standorterweiterungen geht. Darüber hinaus ermöglicht moderne Logistikplanung kürzere Wege, definierte Materialbereitstellungsprozesse, reduzierte Such- und Wartezeiten sowie einen insgesamt stabileren täglichen Betrieb.
Wertstromanalysen spielen für eine effiziente Logistikplanung eine entscheidende Rolle, da sie alle Material- und Informationsflüsse transparent darstellen. Sie zeigen Verschwendung, Engpässe und unnötige Transportwege auf und stellen belastbare Kennzahlen zu Durchlaufzeiten und Beständen bereit. Während die Wertstromanalyse die Ist-Situation abbildet, dienen Materialflusssimulationen dazu, zukünftige Szenarien und Belastungsgrenzen realistisch zu testen. Ein Proof of Concept validiert im Anschluss die technische Umsetzbarkeit im realen Betrieb. Auf diesen Informationen basieren die Layoutplanung, Materialflusssimulationen und Automatisierungslösungen, wie fahrerlose Transportsysteme (FTS)*. Ohne diese Methoden fehlen die Grundlagen für realistische Simulationen und das Proof of Concept, was Investitionsentscheidungen risikoreicher macht. Sie sorgen dafür, dass die Planung der Logistik präzise, datenfundiert und zukunftssicher ist.
Unsere Dienstleistungen im Bereich Logistikplanung
Logistikplanung ist kein Standardprozess, sondern eine individuelle Herausforderung. Jedes Unternehmen bringt eigene Voraussetzungen und individuelle Anforderungen in die Planung ein. Aus diesem Grund haben wir bei Leannova einen ganzheitlichen Ansatz entwickelt, der alle Schritte umfasst – von der Analyse bis zur erfolgreichen Umsetzung. Wir liefern keine theoretischen Konzepte, sondern schaffen praxisnahe Lösungen, die über die reine Betrachtung der Logistikprozesse hinaus den ganzen Betrieb im Blick behalten. Wir setzen auf die neuesten Technologien und Ansätze, um Transparenz, Effizienz und Zukunftssicherheit sicherzustellen.
Unser Vorgehen
- Analyse & Bestandsaufnahme
Zu Beginn nehmen wir Ihre Ist-Situation genau unter die Lupe. Durch den Einsatz von Laserscanning und dem Entwurf eines digitalen Zwillings Ihrer Fabrik erstellen wir eine realitätsnahe Grundlage für alle zukünftigen Entscheidungen. Zusätzlich werden wir eine Materialflussanalyse erstellen, um Engpässe und Möglichkeiten zur Optimierung zu identifizieren. - Konzeptentwicklung
Wir erstellen ein individuelles Layout für Ihre Lager-, Produktions- und Transportbereiche, basierend auf unserer Analyse. Im Zuge der Layoutplanung erfolgt die Auswahl passender Technologien. Vor der Realisierung überprüfen wir die geplanten Abläufe mit Materialflusssimulationen – das minimiert Risiken und spart Kosten. und Prozess-Simulation. Dadurch werden Risiken minimiert, Varianten vergleichbar und Entscheidungen managementtauglich quantifiziert. - Ausschreibung
Auf Basis des verabschiedeten Layouts erstellen wir technische Spezifikationen und holen Angebote ein. - Technologieeinbindung
Wir entwerfen und fügen automatisierte Lagerlösungen wie Hochregallager, Shuttle-Systeme und fahrerlose Transportsysteme ein. Dabei unterscheiden wir klar zwischen FTS/AGV, die definierten Routen folgen, und AMR-Systemen, die sich flexibel im Raum bewegen und dynamisch auf Veränderungen reagieren. Wir kümmern uns auch um die IT-Anbindung Ihrer ERP*- und MES*-Systeme, damit die Datenflüsse reibungslos funktionieren. - Umsetzung & Begleitung
Wir managen das Projekt von A-Z und begleiten die Implementierung bis zur Inbetriebnahme. Zudem bieten wir Schulungen und Change Management an, um sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeiter die neuen Prozesse akzeptieren und effizient nutzen.
So profitieren Ihre Stakeholder von einer soliden Logistikplanung
Logistikplanung betrifft alle Ebenen im Unternehmen. Optimierte Transportwege, klare Materialbereitstellungskonzepte und ein abgestimmtes internes Transportnetz erhöhen die Versorgungssicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette und reduzieren Störungen im täglichen Betrieb. Jede Zielgruppe hat ihre eigenen Prioritäten – und genau da liegt der Vorteil:
Werksleiter
Werksleiter profitieren durch verbesserter Materialflüsse und reduzierter Stillstandszeiten. So bleiben die Abläufe stabil und es gibt weniger ungeplante Unterbrechungen.
Produktionsleiter
Produktionsleiter erreichen eine höhere Produktivität und transparente Abläufe. Dadurch wird die Steuerung erleichtert und die Auslastung der Produktionslinien verbessert.
Chief Executive Officer / Chief Financial Officer
Strategischer Nutzen: Reduzierung der Kosten, zukunftsfähige Planung und klare Wettbewerbsvorteile.
Logistikplanung als Investitionshebel für nachhaltiges Wachstum.
Teams
Klar definierte und optimierte Prozesse erleichtern die Arbeit, vermeiden unnötigen Mehraufwand. Transparente Prozesse und klare Kommunikation stärken das Commitment und fördern die Akzeptanz.
Warum Leannova Ihr idealer Partner für Logistikplanung ist
Logistikplanung ist komplex, sie erfordert technisches Know-how, strategisches Denken und praktische Erfahrung. In einem ganzheitlichen Ansatz vereinen wir fortschrittliche Technologien mit einer prozess- und fachbereichsübergreifenden Bewertung und einer passgenauen Umsetzung, die Ihren spezifischen Anforderungen entspricht. Wir planen praxisnahe Lösungen, die in Ihrem Betrieb langfristig messbare Verbesserungen bieten.
- Ganzheitlicher Ansatz
Logistikplanung sehen wir nicht als isolierte Aufgabe, sondern als einen wichtigen Teil Ihrer gesamten Fabrik- und Produktionsstrategie. Das heißt: Wir bringen Materialfluss, Layoutplanung, Automatisierung und IT-Integration zu einem harmonischen Gesamtkonzept zusammen.
Ihr Vorteil: Keine Insellösungen, sondern durchgängige Prozesse, die Effizienz und Transparenz ermöglichen. - Technologiekompetenz
Leannova nutzt hochmoderne Technologien wie Laserscanning, digitale Zwillinge und Materialflusssimulationen. So sind wir in der Lage, Ihre aktuelle Situation genau zu erfassen und zukünftige Szenarien realistisch zu simulieren.
Ihr Vorteil: Reduzierung von Planungsrisiken und die Möglichkeit, Entscheidungen auf der Grundlage belastbarer Daten zu treffen. - Praxisnahe Lösungen
Unsere Konzepte überzeugen nicht nur in der Theorie, sie sind auch praxistauglich. Wir prüfen und bewerten bestehende Systeme und entwickeln individuelle Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen passen – ohne überflüssigen Ballast, aber mit maximaler Wirkung.
Ihr Vorteil: Eine rasche Umsetzung und die Möglichkeit, Effizienzsteigerungen zu quantifizieren. - Expertise
In mehr als 600 Kundenprojekten in den Geschäftsbereichen Fabrikplanung, OPEX und IT-Services konnten wir in verschiedenen Branchen, einschließlich der Automobilindustrie und der Konsumgüterproduktion, wertvolle Erfahrungen sammeln. Dieses Fachwissen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Leannova sind feste Bestandteile jeder Planung.
Ihr Vorteil: Sie nutzen Best Practices und bewährte Methoden, die wir speziell für Ihre Anforderungen anpassen. - Zukunftssichere und skalierbare Modelle
Unsere Lösungen wachsen mit Ihrem Unternehmen. Ob es um neue Produktlinien, Erweiterungen des Standorts oder Automatisierungsprojekte geht – wir planen für die Gegenwart und die Zukunft.
Ihr Vorteil: Langfristig tragfähige und flexibel anpassbare Investitionen. - Individuelle Betreuung und Transparenz
Wir sind von der ersten Analyse bis zur erfolgreichen Umsetzung an Ihrer Seite – mit klarer Kommunikation, regelmäßigen Updates und einem festen Ansprechpartner. Gerade in der Logistik verändern neue Transportkonzepte, Bereitstellungsformen oder Automatisierungstechnologien den täglichen Ablauf. Deshalb begleiten wir diese Veränderungen aktiv mit strukturiertem Change Management.
Ihr Vorteil:Sicherheit und Vertrauen durch alle Phasen des Projekts.
„Führungskräfte gewinnen durch Logistik. Visionen, sicher. Strategien, ja. Aber wenn man in den Krieg zieht, muss man sowohl Toilettenpapier als auch Munition zur richtigen Zeit am richtigen Ort haben.
Mit anderen Worten: Man muss durch überlegene Logistik gewinnen.“
Tom Peters
Chancen und Herausforderungen moderner Logistikplanung
Logistikplanung ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der heutigen Zeit. Sie bietet beträchtliche Chancen, doch es gibt auch einige Herausforderungen, die man nicht übersehen darf. Eine fundierte Entscheidung erfordert es, beide Seiten zu betrachten.
Warum über Chancen und Herausforderungen reden?
Weil eine ehrliche Betrachtung Vertrauen aufbaut. Es ist entscheidend, dass Unternehmen die erwarteten Vorteile und die Herausforderungen, die sie überwinden müssen, kennen. Eine abstrakte Idee wird so zu einem klaren, strategischen Weg.
Chancen – Vorteile auf einen Blick
Automatisierung und Effizienzsteigerung
Die Automatisierung gehört zu den größten Hebeln, um Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Sie reduziert manuelle Eingriffe und sorgt für standardisierte Abläufe.
- Automatisierte Lagerkonzepte
Hochregallager, Shuttle-Systeme und automatisierte Kommissionierung erhöhen die Lagerkapazität und beschleunigen die Prozesse und reduzieren Fehlerquoten. - Automatisierung und Standardisierung
Die Automatisierung und Standardisierung von Prozessen führt zu einer erheblichen Effizienzsteigerung: weniger Fehler, schnellere Abläufe und eine verbesserte Qualität der Prozesse. - Optimierung der Flächennutzung und des Materialflusses
Smarte Layouts und optimierte Routen sparen Platz und Zeit. - Verringerung von Prozesszeiten und Personalkosten
Automatisierte Systeme minimieren den Personalbedarf und reduzieren die Durchlaufzeiten. In geeigneten Bereichen lassen sich auch vollständig automatisierte ‚Null-Mann-Logistik‘-Konzepte umsetzen, bei denen Materialflüsse ohne manuelle Transporte funktionieren. - Erhöhung der Prozesssicherheit und der Nachvollziehbarkeit
Digitalisierte Steuerungssysteme schaffen Transparenz und minimieren Risiken.
Planungssicherheit und Risikominimierung
Die frühzeitige Validierung von Konzepten und die Entscheidungsfindung auf Basis valider Daten mindern Unsicherheiten und fördern das Vertrauen.
- Proof of Concept (Logistik)
Um technische und wirtschaftliche Risiken zu minimieren, werden Konzepte unter realen Bedingungen geprüft. - Machbarkeitsnachweis für Investitionsentscheidungen
Eindeutige Fakten für das Management und Investoren. - Erhöhung der Akzeptanz bei Management und Belegschaft
Eine frühzeitige Einbindung steigert die Zustimmung und macht die Umsetzung einfacher.
Transparenz und intelligente Steuerung
Datenbasierte Analysen und Simulationen erlauben eine exakte Planung und flexible Anpassungen.
- Materialflussanalyse und -simulation
Umfassende Einsicht in Ist-Prozesse und Engpasssituationen. - Quantitative Bewertung von Prozessalternativen
Analyse verschiedener Szenarien auf der Suche nach der besten Lösung. - Frühzeitige Identifizierung von Engpässen und Verbesserungsansätzen
Risiken werden vorausgesehen, bevor sie entstehen. - Datenbasierte Entscheidungsgrundlagen für Layout und Kapazitäten
Planung mit belastbaren Zahlen anstelle von Annahmen.
Zukunftsfähige Transportlösungen
Flexible Systeme gewährleisten die Automatisierung und Skalierbarkeit der internen Logistik.
- FTS-Auswahl und -Implementierung
Fahrerlose Transportsysteme für sichere, planbare und skalierbare Transporte. - Integration in digitale Steuerungs- und Leitsysteme
Vernetzung von Abläufen für höchste Effizienz. - Schrittweise Automatisierung des Werkslogistiknetzwerks
Ein bedeutender Fortschritt in Richtung Smart Factory.
Herausforderungen – Was bei der Logistikplanung zu beachten ist
- Komplexität der Systemintegration
Es ist wichtig, dass automatisierte Lagerkonzepte und fahrerlose Transportsysteme (FTS) ohne Probleme mit den bestehenden Lager-, Förder- und IT-Systemen verschmelzen. Es ist entscheidend, bauliche Rahmenbedingungen abzustimmen und sicherzustellen, dass Kapazitäts- und Leistungsdaten realistisch sind, um spätere Engpässe zu vermeiden. - Datenintensive Planung und Simulation
Um Materialflussanalysen und Simulationen durchzuführen, sind umfassende und präzise Daten aus verschiedenen Fachgebieten notwendig. Um fundierte Entscheidungen zu treffen, ist es entscheidend, dass wir in der Konzeption und Planung komplexe Ergebnisse richtig deuten und realistische Modellparameter festlegen. - Proof of Concept – Aufwand und Übertragbarkeit
Wenngleich ein PoC entscheidend ist, um Risiken zu minimieren, erfordert er auch einen hohen Aufwand für die Datensammlung und die Systemintegration. Es ist zudem wichtig, dass die Ergebnisse auf den Realbetrieb übertragbar sind und nicht nur für spezifische Einzelszenarien gelten. - Change Management und Akzeptanz
Um mit neuen Technologien wie fahrerlosen Transportsystemen (FTS) oder automatisierten Lagern umzugehen, ist es entscheidend, dass Schulungen angeboten und die Mitarbeitenden frühzeitig einbezogen werden. Ohne deren Akzeptanz kann es sein, dass die Umsetzung sich verzögert oder ineffizient ist. - Physische und organisatorische Grenzen
Strukturen des Gebäudes, Verkehrsflächen und Traglasten definieren physische Grenzen. Es kommen noch Abhängigkeiten von einer stabilen IT-Infrastruktur und den Investitionsbudgets hinzu, die die Umsetzung beeinflussen.
Fazit: Diese Schwierigkeiten sind kontrollierbar – solange sie frühzeitig erkannt und professionell angegangen werden. Die Risiken minimieren und die Vorteile der Logistikplanung voll ausschöpfen – das gelingt mit einem erfahrenen Partner wie Leannova.
Logistikplanung in der Praxis – erfolgreich umgesetzte Kundenprojekte
Moderne Logistikplanung gewährleistet transparente Materialflüsse, stabile Abläufe und klare Grundlagen für Entscheidungen. Such- und Wartezeiten werden reduziert und Abläufe spürbar verbessert. Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen, wie das praktisch umgesetzt wird.
Landtechnik, Nordrhein-Westfalen, ~150 Mitarbeitende
Etablierung eines vollautomatisierten Lager- und Logistiksystems mit fahrerlosen Transportsystemen für nahezu personalfreie Materialflüsse. Hochregallager mit rund 2.500 Stellplätzen, Kleinteilelager mit 4.800 Stellplätzen sowie Pufferzonen. Outcome: Effiziente Prozesse, Kapital >10 Mio. €, ROI unter 5 Jahren.
Metallverarbeitender Industriebetrieb, Raum Bremen, ~200 Mitarbeitende
Greenfield-Masterplanung der Produktion und Logistik. Ein automatisiertes Kleinteilelager mit rund 23.000 Stellplätzen sowie ein Palettenlager mit 6.000 Stellplätzen. Ergebnis: Standortkonzept mit Skalierungsmöglichkeiten und verbesserte Materialflüsse.
Automobilzulieferindustrie, Norddeuschland, ~200 Mitarbeitende
Masterplanung in mehreren Phasen: automatisches Palettenlager (25.000 Stellplätze) und Kleinteilelager (300.000 Stellplätze). Die Realisierung wird durch digitale Zwillinge und Simulationen gewährleistet. Outcome: Zukunftsorientiertes Gesamtkonzept und strukturierte Ausschreibung.
Was die Projekte gemeinsam haben: Die Projekte beweisen, dass eine moderne Logistik praxisnah realisierbar ist und durch die gemeinsame Gestaltung entlang der gesamten Wertschöpfungskette entsteht.
FAQ – und Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Kunden
Die Planung erfolgt in fünf klar definierten Phasen:
Analyse: Erhebung der aktuellen Situation, Materialflussdaten sowie der baulichen Gegebenheiten.
Konzept: Layout-Entwicklung, Entscheidung für passende Technologien und Prozess-Simulation.
Ausschreibung: Technische Spezifikationen erstellen und Angebote einholen.
Realisierung: Installation der Systeme, Umsetzung des Konzepts und Integration der IT.
Übergabe: Nach der Inbetriebnahme und der Schulung der Mitarbeitenden erfolgt die Übergabe an den operativen Betrieb.
Um Transparenz und Planbarkeit zu sichern, sind alle Phasen mit Arbeitspaketen und Meilensteinen strukturiert.
Ein fahrerloses Transportsystem (FTS) wird wirtschaftlich interessant, wenn der Transportbedarf hoch ist, normalerweise ab ca. 30 Transporten pro Stunde auf festgelegten Relationen. Ein FTS ist auch dann empfehlenswert, wenn der Materialfluss komplex ist, hohe Sicherheitsstandards gefordert werden oder wenn Flexibilität und Skalierbarkeit für zukünftige Produktionsänderungen gefragt sind.
Ein Proof of Concept (PoC) dient als Test unter realen Bedingungen, um die Machbarkeit der geplanten Logistiklösungen zu prüfen. Hierbei werden Abläufe nachgebildet, technische Schnittstellen überprüft und Risiken eingeschätzt. Das Ziel ist es, Investitionsentscheidungen abzusichern, die Akzeptanz bei Management und Mitarbeitenden zu steigern und späteren Fehlplanungen vorzubeugen.
Für die Simulation von Materialfluss und Layout nutzen wir spezialisierte Tools, unter anderem: VisTable, ema oder Plant Simulation. Je nach Anwendungsfall kommt ein anderes Tool zum Einsatz: VisTable ist ideal für schnelle Layoutplanung, ema für ergonomische Analysen und Plant Simulation für komplexe Prozesssimulationen mit hoher Detailtiefe.
Die Dauer variiert je nach Komplexität des Projekts. Meistens sind 2 bis 6 Wochen ein realistischer Zeitraum – das umfasst die Datenaufbereitung, das Modellieren und die Validierung der Ergebnisse. Der Aufwand kann steigen, wenn Fabrikstrukturen sehr komplex sind oder wenn Eingangsdaten fehlen, besonders wenn mehrere Szenarien verglichen werden sollen.
Das könnte Sie auch interessieren

Digitaler Zwilling
Ein digitaler Zwilling ist ein exaktes, virtuelles Abbild Ihrer Produktions- und Logistikprozesse. Echtzeitdaten, Simulationen und intelligente Analysen ermöglichen fundierte Entscheidungen, minimieren Risiken und erhöhen die Effizienz. Ob für Planung, Optimierung oder Schulung – Digitale Zwillinge sind der Schlüssel zur Smart Factory und zur Produktion der Zukunft.

Fahrerlose Transportsysteme
Mit Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) steigern Unternehmen Effizienz, senken Kosten und sichern ihre Wettbewerbsfähigkeit. Ob AGVs (TFT) oder AMRs – moderne FTS integrieren sich nahtlos in bestehende Prozesse, sind flexibel skalierbar und ein Schlüssel zur Smart Factory.

Greenfield- und Brownfieldplanung
Die Entscheidung, ob man eine komplett neue Fabrik auf der "grünen Wiese" errichtet oder bestehende Strukturen modernisiert, hat große Auswirkungen auf die Effizienz, die Kosten und die Zukunftssicherheit. Greenfield ermöglicht maximale Freiheit in der Gestaltung und nutzt die neuesten Technologien, während Brownfield eine schnelle Umsetzung und ein geringeres Investitionsrisiko bietet.
* – Begriffe im Überblick – Logistikplanung
Das folgende Glossar bietet eine kompakte Übersicht über Begriffe, die wir im Kontext der Logistikplanung verwendet haben.
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Digitale Zwillinge | Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Abbild eines realen Objekts, eines Prozesses oder eines gesamten Systems, das über Datenverbindungen fortlaufend mit seinem physischen Gegenstück synchronisiert wird. Ihr Zweck ist es, in Echtzeit Zustände darzustellen, Szenarien zu entwerfen und Entscheidungen zu verbessern. |
| WMS/MFR-Systeme | Ein WMS (Warehouse Management System) steuert und optimiert alle Lagerprozesse vom Wareneingang bis zum Warenausgang. Ein MFR (Materialflussrechner) koordiniert automatisierte Fördertechnik und dient als Schnittstelle zwischen WMS und Hardware, um den Materialfluss in Echtzeit zu regeln. |
| FTS / AGV | Fahrerloses Transportsysteme sind automatisierte Fahrzeuge für den innerbetrieblichen Materialtransport. Sie fahren selbstständig auf definierten Routen (Relationen) oder flexibel gesteuert, erhöhen die Sicherheit und senken Personalkosten – ein zentraler Baustein für die Automatisierung und Smart Factory. |
| AMR | Autonome Mobile Roboter (AMR) sind flexibel navigierende Transportroboter, die ohne feste Routen arbeiten. |
| 6R/7R der Logistik | Richtige Menge, richtiges Material, richtige Zeit, richtige Qualität, richtige Kosten und richtiger Ort (richtige Verpackung) |
| Smart Factory | Eine Smart Factory ist eine vollständig vernetzte, digital gesteuerte Produktionsumgebung, die Automatisierung, IoT (Internet of Things) und Datenanalyse nutzt, um Prozesse selbstständig zu optimieren. |
| IoT | Internet of Things (Internet der Dinge) beschreibt die Vernetzung physischer Objekte – wie Maschinen, Sensoren, Geräte oder Fahrzeuge – über das Internet, sodass diese Daten erfassen, austauschen und teilweise selbstständig Aktionen ausführen können. |
| ERP | Enterprise Resource Planning: Software zur Steuerung und Integration aller Unternehmensprozesse wie Einkauf, Produktion, Lager und Finanzen. |
| MES | Manufacturing Execution System: System zur Überwachung und Steuerung der Fertigung in Echtzeit – verbindet die Produktionslinie mit den ERP-Daten für maximale Transparenz und Effizienz. |
| Shuttle-Systeme | Shuttle-Systeme sind automatisierte Lager- und Transportsysteme, bei denen kleine, motorisierte Shuttles Waren in Regalanlagen bewegen. Sie ermöglichen eine schnelle, platzsparende und flexible Lagerung sowie Kommissionierung – ideal für Hochregallager und dynamische Materialflüsse. |
| AKL | Ein Automatisches Kleinteilelager (AKL) ist ein hochautomatisiertes Lager für Behälter, Tablare oder Kartons. |
| APL | Ein Automatisches Palettenlager (APL) ist ein automatisiertes Hochregallager für Paletten. |
| WMS | Ein Warehouse Management System ist eine Software zur Steuerung, Verwaltung und Optimierung aller Lagerprozesse – vom Wareneingang über Einlagerung, Kommissionierung bis zum Versand. |
| LVS | Ein Lagerverwaltungssystem (LVS) ist eine Software zur Verwaltung und Steuerung von Lagerbeständen und Lagerbewegungen. Es unterstützt operative Prozesse wie Ein- und Auslagerung, Bestandskontrollen und Nachschubstrategien. Ein LVS ist oft Bestandteil oder Vorstufe eines umfassenden WMS. |
| Pick by Light | Pick-by-Light ist ein digitales Kommissioniersystem, bei dem Leuchtanzeigen direkt am Lagerfach anzeigen, welches Produkt in welcher Menge zu entnehmen ist. |




